Zu Risiken und Nebenwirkungen: Impfungen


Aktuell tobt mal wieder eine Debatte durchs Netz. Diesmal geht es um Impfungen. Ausgelöst wurde die Debatte durch den Tod eines Kleinkindes durch Masern weil die Impfung verweigert wurde. Über die Argumente, mit denen hier verweigert wurde, brauche ich mich kaum weiter auslassen. Man kann es in dem Fall ganz einfach zusammenfassen: „Absoluter Schwachsinn!“

 

Dann gab es da noch einen Antrag, der besagt, dass Menschen dazu gezwungen werden sollen, sich impfen zu lassen.  Es folgt ein Shitstorm auf Grüne und Linke, weil sie dem Antrag nicht zugestimmt haben. Doch ist das wirklich so in schwarz-weiß? Haben wir wirklich nur die Möglichkeit die Menschen dazu zu zwingen sich gegen alles impfen zu lassen, oder gar keine Kontrolle?

 

Persönlich bin ich der Meinung, dass wir hier ganz genau differenzieren müssen. Daher kann ich mich weder dem Impfzwang noch den Impfgegnern anschließen.

Denn was auf der einen Seite die, die für einen Impfzwang sind übersehen und was die Impfgegner auf die Spitze treiben, sind die mitunter extremen Nebenwirkungen von Impfungen.  Daher MUSS hier auch klar geprüft werden, welche Impfung Sinn macht und welche vielleicht sogar gefährlich ist.

 

Vor einigen Jahren gab es die große Angst vor Schweinegrippe und ähnlichem, wie H5N1. Es gab hier auch ein Mittel, das als Wunderwaffe, teils ja als angeblich fast einziger wirksames Mittel dagegen angepriesen wurde. Macht euch mal den Spaß und schaut in die Nebenwirkungen.

 

Manche würden sagen: „Hey, da geht es doch um ein Medikament und das ist gar nicht mit Impfungen zu vergleichen!“ Das stimmt. Zum Teil.

 

Impfungen haben, wie Medikamente, auch Nebenwirkungen. Diese können sich auch stark unterscheiden. Das kann von einer leichten Form der Krankheit, gegen die geimpft wurde, über Verunreinigungen des Impfstoffs und dessen Folgen bis hin zu gar nicht abzuschätzenden Nebenwirkungen reichen.

 

Klar, die ersten beiden Punkte kann man so ziemlich ausmerzen bzw. minimieren. Doch was ist mit Variante 3?

Das ist der Punkt, an dem ich der Meinung bin, dass man ganz genau abwägen sollte, ob die Impfung wirklich Sinn macht. Bei den Masern macht sie das definitiv. Es gibt aber noch genügend andere Krankheiten. An dieser Stelle verweise ich mal an eine wohl kaum bekannte Krankheit, das Guillian Barré Syndrom (GBS). Diese Krankheit ist nicht nur kaum bekannt, sondern auch kaum erforscht und die Auslöser auch entsprechend wenig bekannt. Bekannt ist allerdings, dass die Krankheit durch div. Abwehrreaktionen des Körpers ausgelöst werden kann. Genauer gesagt steht/stand, leider findet man nur extrem wenig Infos dazu, die Impfung gegen Hirnhautentzündung als einer der Auslöser mit ganz oben auf der Liste.

Somit sind wir an dem Punkt, an dem ich sage, dass es auch bei Impfungen Graustufen gibt. Ein Mensch, der an GBS erkrankt ist, oder an einer Hirnhautentzündung wird den Rest seines Lebens keinen großen Spaß haben. Leider weiß ich das aus eigener Erfahrung und auch aus der Erfahrung, die ich mit an GBS erkrankten Menschen in der Reha gemacht habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass man an Hirnhautentzündung, oder an GBS erkrankt ist auf beiden Seiten sehr gering. Daher wäre das ein Fall, an dem ich bereit wäre zu sagen, diese Impfung könnte man ggf. von der Impfpflicht ausnehmen.

Eine weitere Impfung, bei der man darüber reden könnte, ob sie sinnvoll ist, oder nicht, ist die jährliche Grippeimpfung. Denn: Grippevieren mutieren sehr schnell. Das hat wiederum zur Folge, dass die Impfstoffe gegen Grippe, ich rede in dem Fall nicht von H5N1 oder Schweinegrippe, sondern von der alljährlichen Grippewelle, schnell veraltet und somit wirkungslos sind.

 

Man könnte meinen Blogpost auch zusammenfassen: Macht euch nicht verrückt und denkt mit. Die Welt ist nicht plötzlich schwarz-weiß sondern weiterhin bunt.

 

Tante Edith:

Ich wurde darauf hingewiesen, dass die von der Impfpflicht betroffenen Impfungen von der STIKO vorgegeben würden. Sprich, gegen jeden Pups impfen wäre sowieso nicht drin. Danke an @DaK1lla.

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