BLÖD sorgt für Bildung. Nicht.


Da in den letzten Tagen ein Tweet von mir die Runde machte, wurde ich natürlich auch auf diesen angesprochen.

Denn das ist ja gar nicht so homophob von der BLÖD, wie ich es hier darstelle und der Artikel ist ja aufklärerisch und sowieso eines der wenigen Glanzstücke, die man bei der BLÖD bisher zusammenbekommen hat.

Leider muss ich euch enttäuschen, denn dem ist NICHT so. Aber das wusstet ihr ja bereits. 😉

Der Artikel, auf den ich mich bezogen habe und den ich hier nicht verlinken werde, liegt nämlich hinter einer PayWall. Nur, wer Geld ausgibt, kann diesen Artikel lesen.

Alle anderen sehen nur die Überschrift „Kann eine Therapie aus einem Homo einen Hetero machen?“ und bekommen suggeriert, dass man als homosexueller Mensch einfach zum Arzt geht, ein paar Tabletten bekommt und alles ist wieder gut. Ja, ich halte den durchschnittlichen BLÖDkonsumenten für weniger gebildet. Schlagt mich von mir aus dafür.

Die „Bildung“ die man mit dem Artikel vermitteln will ist somit relativiert und die BLÖD hat ein schönes Feigenblatt „aber wir tun doch was für Randgruppen und wollen für Bildung sorgen!!!!111“

Nein. Das wolltet ihr noch nie und werdet ihr wohl nie. Lieber noch schnell gegen ein paar Griechen hetzen, Menschen im Niedriglohnsektor gegen Menschen, die extreme Strapazen auf sich genommen haben, um dem Krieg etc. zu entkommen, aufstacheln und dann wundern, wenn Flüchtlingsheime brennen.

Wie wäre es mit einer richtigen Bildungsoffensive? Ohne Paywall, dafür mit echten Fakten, statt Hetze? Wenn ihr das hinbekommt, lasse ich euch vielleicht auch in meinen Blog.

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